Überdachung genau planen
Bevor die Entscheidung für eine Terrassenüberdachung getroffen wird, ist es ratsam, sich Gedanken über die Größe, die genaue Position sowie die Art der gewünschten Überdachung zu machen. Sie sollte nicht zu klein sein, um ausreichend Platz zu bieten, aber auch nicht zu groß, um die Proportionen des Gartens nicht zu stören. Zudem ist es wichtig, sich zu überlegen, wie aufwendig die Überdachung ausfallen soll. Mobile Terrassenüberdachungen – etwa große Sonnenschirme – lassen sich flexibel aufstellen, sind beweglich und schon für wenig Geld zu haben. Allerdings bieten sie nur geringen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Bei festen Terrassenüberdachungen ist dies eher gegeben, allerdings erfordert ihre Installation deutlich mehr Aufwand.
In der Regel werden Terrassenüberdachungen durch Anbringen von Wandhalterungen und Dachsparren an der Fassade des Gebäudes befestigt. Die Befestigung am Gebäude ist ein wichtiger Faktor, um sicherzustellen, dass die Überdachung stabil und sicher ist. Dabei hängt die Art der Befestigung von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Größe, der Beschaffenheit der Fassade und dem gewünschten Aussehen. Es ist auch wichtig, dass die Terrassenüberdachung eine ausreichende Neigung hat, um Regenwasser abzuleiten. Dies kann durch eine entsprechende Konstruktion der Überdachung oder durch die Anbringung von Regenrinnen und Ablaufrohren erfolgen.
Auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Das Terrassendach sollte möglichst langlebig sein und allen Witterungseinflüssen standhalten. Ein beliebtes Baumaterial für Überdachungen ist Holz, da es robust und relativ kostengünstig ist, einen natürlichen Charme versprüht und sich harmonisch in den Garten einfügt. Der Nachteil ist, dass Holz – beliebt sind Douglasie und Leimholz – deutlich pflegeintensiver ist. Varianten aus Aluminium bieten hingegen eine längere Lebensdauer und sind wartungsarm. Allerdings sind sie auch deutlich teurer: Eine Aluminiumüberdachung inklusive Montage kann durchaus mehrere Tausend Euro kosten.
Profis zu Rate ziehen
Da es sich bei der Installation einer Dachterrasse um eine Umbau- oder Ausbaumaßnahme an einem bestehenden Gebäude handelt, ist unter Umständen eine behördliche Genehmigung notwendig. Dies hängt unter anderem vom Bundesland sowie von der Größe der geplanten Überdachung ab. In den meisten Bundesländern gibt es einen sogenannten räumlichen Freibetrag. Überschreitet die geplante Terrassenüberdachung eine bestimmte Quadratmeterzahl nicht, darf meist genehmigungsfrei gebaut werden. In vielen Bundesländern liegt dieser Wert bei 30 Quadratmetern, ist jedoch unter Umständen an weitere Bedingungen geknüpft. Allgemeine Bauvorschriften wie Mindestabstände zum Nachbargrundstück oder Anforderungen an die Statik müssen natürlich dennoch eingehalten werden.
Gerade bei aufwendigen Konstruktionen sollte man sich von einem Experten beraten lassen, um sicherzustellen, dass die Befestigung den örtlichen Bauvorschriften und -normen entspricht. Auch die Installation sollte von einem erfahrenen Fachbetrieb durchgeführt werden, damit die Überdachung sicher und stabil befestigt ist.