Aktionstag: Grundsteuer-Ungeheuer endlich zähmen!

Bereits 2019 hatte der damalige Finanzminister und heutige Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Zentralverbandstag von Haus & Grund versprochen, dass die Grundsteuerreform nicht zu einer Erhöhung des Steueraufkommens führen werde. Ein gewagtes Versprechen, das wohl nicht eingehalten werden kann – zumal die finalen Hebesätze, welche die Höhe der Grundsteuer bestimmen, nicht von der Bundesregierung, sondern von den Kommunen festgelegt werden. Vielerorts herrscht diesbezüglich große Unsicherheit und Sorge vor steigenden Grundsteuerbelastungen.

Am 7. Oktober 2024 stand die Grundsteuer darum im Mittelpunkt des bundesweiten Aktionstages von Haus & Grund Deutschland. Zahlreiche Ortsvereine schlossen sich an, um ihre Sorgen und Forderungen bezüglich der Grundsteuerreform zu äußern. Unter dem Motto „Grundsteuer-Ungeheuer endlich zähmen“ machten die Teilnehmer deutlich, dass sie Klarheit über die zukünftige Belastung durch die Grundsteuer erwarten und die Einhaltung der politischen Versprechen fordern. Haus & Grund-Vereine im ganzen Land setzen sich weiter für die Rechte der Eigentümer ein und plädieren für eine gerechte und transparente Lösung. Auch Haus & Grund Deutschland selbst setzte ein Zeichen – sichtbar an der Fassade der Geschäftsstelle, aber auch medial wirksam wie bei einer Pressekonferenz zum aktuellen Grundsteuerranking.

Umfrage zur neuen Grundsteuerbelastung

Ab 2025 wird die Grundsteuer nur noch auf Grundlage der Grundsteuerreform erhoben. Nach und nach werden bundesweit bereits die ersten Grundsteuer-Zahlbescheide nach den neuen Regeln an Haus- und Wohnungseigentümer verschickt. Wir wollen von Ihnen wissen: 

Wie stark verändert sich Ihre persönliche Grundsteuerbelastung durch die Grundsteuerreform?
Vielen Dank für Ihre Hilfe, mit der Sie uns in unserem Engagement gegen überzogene Grundsteuern unterstützen!

Beantworten Sie die Frage unter hausund.co/frage12

Astrid Zehbe, Referentin Presse und Kommunikation Haus & Grund Deutschland

Suchcode: 2412-PW03