Photovoltaik: 4,8 Millionen Anlagen zum Jahresende 2025 installiert

Die Zahl der in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen ist binnen eines Jahres um 17,6 Prozent gestiegen und erreicht damit einen neuen Höchstwert. Auch die Einspeisung aus Solarenergie in das deutsche Stromnetz legte 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 Prozent zu.

Nach wie vor setzen immer mehr Immobilieneigentümer in Deutschland auf Sonnenenergie zur Stromerzeugung. Zum Jahresende 2025 waren auf Dächern und Grundstücken hierzulande knapp 4,8 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 106.200 Megawatt installiert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Damit nahm die Zahl der Anlagen gegenüber dem Vorjahr um 17,6 Prozent zu, die installierte Leistung stieg im selben Zeitraum um 11,8 Prozent. Zum Jahresende 2024 hatte es gut 4 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 95.000 Megawatt gegeben.

Erfasst werden alle Anlagen, die in die Netze der öffentlichen Versorgung einspeisen und über einen Stromzähler verfügen, der die eingespeisten Strommengen misst. Kleinere Anlagen, wie etwa die sogenannten Balkonkraftwerke, fallen daher in der Regel nicht darunter.

Einspeisung aus Photovoltaik steigt auf neues Rekordhoch
Die Stromeinspeisung aus Photovoltaik nahm 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 17,4 Prozent auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu. Dies entsprach 16 Prozent der gesamten inländischen Stromproduktion. Damit stiegen sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik auf neue Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.

Mit einem Anteil von 58,6 Prozent stammte der inländisch erzeugte und in das Netz eingespeiste Strom 2025 – wie bereits seit 2023 – mehrheitlich aus erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Biogas und Wasserkraft. Allerdings blieb die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Strommenge 2025 mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert zum Vorjahr.

Demgegenüber stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 3,6 Prozent auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden und einen Anteil von 41,4 Prozent des eingespeisten Stroms.

Anna Katharina Fricke, Chefredakteurin Haus & Grund Deutschland

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